Aktuell ist offensichtlich ein Schadprogramm im Umlauf, das nach der Anmeldung im Internetbanking ein neues Fenster "Zusätzliche Autorisierung" öffnet (siehe untere Abbildung). Der SB-Nutzer wird hier unter dem Vorwand, neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt zu haben, aufgefordert, bis zu 20 TAN's einzugeben. Bevor die Tabelle nicht ausgefüllt ist, lässt sich dieses Fenster i.d.R. auch nicht wieder schließen.
Wie verhalten Sie sich, wenn Ihnen Ihr PC diese oder eine ähnliche Meldung anzeigt?
Ggf. können Sie Ihren Online-Banking Zugang durch mehrmalige Eingabe einer falschen PIN auch selbst sperren. (Sie erhalten dann einen entsprechenden Hinweis.)
Warum soll der Online-Banking Zugang gesperrt werden?
Die Schadprogramme, i.d.R sind das Trojaner, sammeln nicht nur die TAN sondern auch die PIN des SB-Nutzers und leiten sie weiter. Durch das von uns eingesetzte Sm@rt-TANplus-Verfahren können die Betrüger zwar mit den abgefangenen TAN's nichts anfangen, sie können sich aber mit Hilfe der PIN einen Überblick über die finanzielle Situation bzw. die Umsätze des SB-Nutzers verschaffen. Um auch das auszuschließen, ist die Sperrung des Online-Banking Zugangs notwendig.
Hinweise zum Sicherheits-System Sm@rt-TANpuls
Diesen Wert für die Daten sollten Sie bei jeder Überweisung mit den Originaldaten (z.B. vom Rechnungsbeleg) überprüfen. Stimmt der vom PC angezeigte Wert nicht mit den Originaldaten überein, brechen Sie den Vorgang bitte sofort ab.
Wird die TAN also abgefangen und soll für einen geänderten oder gefälschten Auftrag genutzt werden, so wird Sie vom System als "falsch" abgewiesen.
Ebenso wird die TAN als "falsch" abgewiesen, wenn der Kunde versucht, diese TAN zu einem späteren Zeitpunkt für eine identische Überweisung zu nutzen.
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