19 Millionen Euro mehr in der Bilanz

Vertreterversammlung der VR-Bank stimmt Jahresabschluss zu / 14 500 Mitglieder in der Genossenschaft

Schwerin (SVZ) Auf 559 Millionen Euro hat die VR-Bank im vergangenen Jahr ihre Bilanzsumme steigern können, 19 Millionen Euro zugelegt. Die Genossenschaftsbank setze ihren Wachstumskurs fort, sagt Vorstand Wilhelm Plum. „Vor allem Kunden mit dem Wunsch nach einer Baufinanzierung oder einem Anschaffungsdarlehen profitieren vom weiterhin niedrigen Zinsniveau.“ Insgesamt habe die VR-Bank zum Bilanzstichtag Privat- und Firmenkundenkredite in Höhe von 406 Millionen Euro zugesagt, hierzu kämen weitere Kreditmittel in Höhe von 146 Millionen Euro bei den genossenschaftlichen Verbundpartnern, so Plum.

Gemeinsam mit Vorstandskollege Marco Seidel stellte Plum die Bilanz 2018 jetzt auf der Vertreterversammlung im VR-Bank-Haus am Werderpark vor. Die rund 170 Vertreter stimmten dem Jahresabschluss zu, entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat, beschlossen eine dreiprozentige Dividende.

Knapp 14 500 Mitglieder hat die VR-Bank, die mit acht Filialen in der Landeshauptstadt und im Landkreis Ludwigslust-Parchim vertreten ist und mehr als 120 Mitarbeiter beschäftigt.
Mit Blick auf das anhaltende Niedrigzinsniveau, weiter steigende regulatorische Anforderungen und die fortschreitende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt gäbe es viele Herausforderungen, denen sich auch die VR-Bank stellen müsse, erklärt Marco Seidel. „Wir möchten dort sein, wo unsere Kunden sind. Das bedeutet für uns, uns auch in den sozialen Medien zu präsentieren und diese in unsere Dialogkultur zu integrieren. Noch in diesem Jahr werden wir hiermit starten.“

ckoe

Stellten die Jahresbilanz 2018 vor: die Vorstandsmitglieder Marco Seidel und Wilhelm Plum (v.l.)
FOTO: KOEPKE