Schwerin - Eine Stadt als Metropole

Landeshaupstadt lädt vom 12. bis 13. September zum Immobilien | Forum ein

Schwerin • Die Stadtentwicklung in Schwerin geht stetig voran, so wird alten Gebäuden, wie dem Offizierscasino und der Werderklinik neues Leben eingehaucht. An anderen Orten der Stadt wachsen Wohnräume und Industrieanlagen. Doch in den vergangenen Jahren sind die Worte Stadt-Umland-Beziehungen oder regionale Kooperation zunehmend zu Schlüsselbegriffen in der Stadtplanung und Stadtentwicklung geworden. So widmet sich in diesem Jahr auch das Immobilien|Forum|Schwerin vom 12. bis 13. September diesem Thema.

Schwerin ist ein ökonomisches, politisches und kulturelles Zentrum in der Region Westmecklenburg. So hat die Landeshauptstadt mit ihrer Infrastruktur eine weit über die Stadtgrenzen reichende Bedeutung, von der das Umland profitiert. Gleichzeitig ist für Schwerin ein wirtschaftlich starkes, attraktives und lebenswertes Umland enorm wichtig.
„Ob demografische Entwicklung oder knapper werdende kommunale Etats - um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können, müssen Schwerin, die Umlandgemeinden und Landkreise ganz eng zusammenarbeiten“, so Dr. Wolfram Friedersdorff, Dezernent Wirtschaft, Bauen und Ordnung der Landeshauptstadt Schwerin. „Wir sind gemeinsam auf dem richtigen Weg. Wie sich eine Kooperation für alle Beteiligten vorteilhaft gestalten lässt, möchten wir auf dem Immobilien|Forum|Schwerin gemeinsam diskutieren.
Bereits zum fünften Mal lädt die Landeshauptstadt Schwerin Projektentwickler, Investoren, Architekten und Ingenieure zu der Veranstaltung ein, um gemeinsam die Stadtentwicklung Schwerins voranzutreiben. Dass dies Früchte trägt, zeigt der diesjährige Veranstaltungsort. Wurde das Gelände der Werderklinik vor zwei Jahren noch von der Stadt beim Immobilien|Forum beworben, wird hier nun kräftig gearbeitet. Zukünftig hat die Hauptverwaltung der VR Bank eG dort ihren Sitz. Im Umfeld entstehen neue Wohnhäuser.

Das Immobilien|Forum|Schwerin startet auch in diesem Jahr wieder mit einem Workshop. Angesichts künftig umzunutzender historischer mmobilien im Stadtgebiet stellen sich die Teilnehmer die Frage: „Ist Abreißen einfacher?“ Stadtplaner und Künstler Ton Matton wird als Einleitung zunächst das Projekt „Große Potemkinsche Straße” aus Wittenburg vorstellen. Hier wurden leer stehende Gebäude eines innerstädtischen Straßenzuges von Künstlern mit Leben gefüllt.
So entstanden aus den Ideen der Wittenburger Bürger unter anderem ein Sandkis-tenHaus, ein TanzHaus ein BeschwerdeHaus und ein FrühstücksHaus. Sie ließen die wenig frequentierte Straße wieder zu einem lebendigen Treffpunkt werden. Mit diesen kreativen Ideen ausgerüstet, werden dann die Teilnehmer aufgefordert sein, für ausgewählte derzeit nicht genutzte Gebäude in der Landeshauptstadt Nachnutzungsideen zu entwickeln.

Bei einer anschließenden Busfahrt besichtigen die Teilnehmer geplante und realisierte Bauvorhaben in der Stadt. Schon das Offizierscasino als erste Station auf dieser Fahrt zeigt, dass auch historische, unter Denkmalschutz stehende Bausubstanz einer modernen Nutzung als Verwaltungssitz nicht im Wege steht. Weiterhin macht der rote Doppeldeckerbus für die Teilnehmer auf der Krösnitz, im Industriepark und beim ehemaligen Postgebäude in der Mecklenburgstraße Halt.
Bei der Abendveranstaltung im Anschluss bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Ideen und Projekte zu erörtern.

Am Freitag, dem 13. September, stehen interessante Fachvorträge auf dem Programm des Forums. So geht es unter anderem darum, welchen Einfluss eine Region auf die Stadtentwicklung hat und welche Chancen sich aus einer regionalen Zusammenarbeit ergeben können. Außerdem wird thematisiert, wie Gestaltungsbeiräte die Baukultur in der Stadt stärken können und welche Auswirkungen die sich verändernde Mobilität auf Schwerin und das Umland haben wird.

Die Anmeldung für die Veranstaltung ist über www.immobilienforum-schwerin.de möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den einzelnen Referenten und Vorträgen.